Damit alles Läuft

Sven Breuker sorgt mit umsichtiger Planung dafür, dass die Technik rund läuft und ein Störung nie von langer Dauer ist.

Mehr als 220 Millionen Euro in über einer Million einzelnen Abhebungen haben die Geldautomaten der Volksbank Bochum Witten im vergangenen Jahr ausgezahlt.
„Eine Rekordsumme – obwohl immer mehr Menschen mit ihrer EC-Karte anstatt mit Bargeld bezahlen“, berichtet Sven Breuker. Der gelernte Bankkaufmann ist unter anderem für die EDV-Administration zuständig und leitet seit 2012 die Abteilung IGS, den internen Geldservice der Bank. Schwerpunkt hierbei ist die technische Betreuung der Geldautomaten sowie die Koordination für das regelmäßige Befüllen mit und Entleeren von Bargeld. „Wir kümmern uns um die Technik; den Geldtransport sowie die Befüllung vor Ort übernimmt ein externes
Sicherheitsunternehmen.“


„Etwa einmal in der Woche sind wir mit jedem Gerät beschäftigt.“ Technisch bedingte Ausfälle sind allerdings eher die Ausnahme. Anders als häufig vermutet seien die meisten Störungen keineswegs auf eine leere Geldkassette zurückzuführen, klärt der IT-Experte auf. Meistens sind es simple Fehler, die beim Bedienen passieren. Seit einigen Jahren kommt eine Situation immer häufiger vor: Ein Kunde lässt sich Geld auszahlen, vergisst aber, die Scheine zu entnehmen. Der Automat zieht diese dann zwar wieder ein, verweigert aber nach einem zweiten Vorfall jede weitere Auszahlung. „Eine Sicherheitsmaßnahme – sonst könnten wir
die Beträge nicht mehr korrekt den betroffenen Kunden zuordnen.“ Für dieses Phänomen gibt es eine simple Erklärung: Die Kunden sind immer häufiger mit ihrem Smartphone beschäftigt. Aber auch in zwei Teile gebrochene und nur mit einem Klebestreifen wieder zusammengefügte EC-Karten setzen Geräte regelmäßig schachmatt. Das Einführen klappt oft noch problemlos, aber beim Auswerfen bricht die Karte erneut – und die beiden Teile bleiben stecken.

„Fällt ein Automat aus, läuft bei uns in der IT sofort eine Meldung auf. Gleichzeitig benachrichtigt eine SMS unsere Techniker über die Störung. Das heißt, wir können umgehend reagieren und sind dank der kurzen Wege schnell vor Ort.“ Ungefähr ein bis zwei Stunden, schätzt der Experte, mehr braucht es im Normalfall und in der Kernarbeitszeit nicht, bis ein Gerät wieder tadellos läuft. Und wenn es doch mal länger dauert, zum Beispiel weil schon lange Geschäftsschluss ist, ein Feiertag oder Wochenende? „Der nächste Geldautomat ist garantiert nur wenige Kilometer entfernt. Rund 80 Geräte betreibt die Volksbank in eigenen Geschäftsstellen, in Einkaufszentren sowie an Tankstellen vor Ort. Damit gewährleisten wir eine engmaschige Versorgung unserer Kunden“, so Sven Breuker.

Dazu kommt ein Versprechen, das weit über die Region hinaus gilt: Das genossenschaftliche
Service-Netz: Mit mehr als 10.000 Filialen und 18.300 Geldautomaten haben die Volksbanken Raiffeisenbanken eines der dichtesten Filial- und Geldautomatennetze in ganz Deutschland. Wenn Volksbank-Kunden aus Bochum, Herne, Sprockhövel, Wetter oder Witten also in Berlin oder am Bodensee Geld abheben möchten, kostet sie das nicht einen zusätzlichen Cent.